Organisches Zeitmanagement

Wie ich auf das Organische Zeitmanagement gekommen bin

Wenn wir das in unserer Kultur übliche Zeiteinteilungs-System betrachten, stellen wir fest, dass wir uns bei der Einteilung letztendlich auf zwei Größen beziehen: Die Sonne, die unser Jahr bestimmt, den Tag in Tag und Nacht und Vor- und Nachmittag unterteilt … und unser Herzschlag, dessen Schlagen das ursprüngliche Maß der Sekunde darstellt. Stunden, Minuten und Sekunden sind lediglich eine Brücke zwischen diesen beiden körperlich exestierenden Taktgebern.

 

Betrachten wir aber unseren Wochenaufbau, dann stellen wir fest, dass es keine körperliche Entsprechung für den Siebernerrhythmus gibt… dieser Rhythmus muss durch das Nachspüren unserer Vorfahren unserer Seelenbedürfnisse entdeckt worden sein… quasi von Innen heraus, so wie ich es ja auch für mich im Laufe der letzten dreißig Jahre herausgefunden habe.

Es musste doch bei all der Arbeit einen "richtigen" Zeitpunkt für einen Museumsbesuch geben

Auslöser war damals in meinem Studium, dass ich nicht jeden Tag über meinen Büchern brüten wollte wie meine Kommilitonen. Ich war mir sicher, dass das nicht produktiv sei, sondern dass es wie für das Studieren auch einen "richtigen" Zeitpunkt für einen Museumsbesuch, einen Ausflug, Sport oder einen freien Nachmittag geben müsste. So spürte ich meiner jeweiligen Tagesstimmung in der Woche nach und entdeckte mit der Zeit ein Muster.

Es machte mir Spaß, dem "Leben auf die Schliche" zu kommen, schrieb alles eifrig auf, und verfügte schließlich über eine ansehnliche Menge Material, das mir bei der Einordnung von zurückliegenden oder kommenden Ereignissen half, den "richtigen Zeitpunkt" für eine kommende Tätigkeit zu bestimmen.

Der Rhythmus unserer Seele zieht sich auch durch andere Zeitebenen

Und ich hörte nicht mit meinen Forschungen auf, als ich den Aufbau der Woche erkannt hatte. Ich spürte nach, ob sich dieser Rhythmus nicht auch im Jahreslauf und später auch im Jahrsiebt wiederfinden lassen würde. Und er tat es: Heute weiß ich, dass wir nicht nur von Montagen, Dienstagen usw. sprechen können, sondern auch auch von Montagswochen, Montagsjahresabschnitten und Monatgsjahren. Der Rhytmus unserer Seele hat universellen Charakter und er bezieht sich auch auf den Tag, das Jahr, das Jahrsiebt und selbst größere Zeiträume. Und er gilt auch nicht nur für das Individuum, sondern auch für größere Einheiten wie ganze Völker … aber auch für Projekte oder Konferenzen 

 

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